Battenberg – Nicht zuletzt durch einen lupenreinen Hattrick von Maxim Zich hat der FC Ederbergland einen weiteren Sieg eingefahren. In der Fußball-Verbandsliga setzte sich der FCE gegen den SV Niedernhausen mit 4:0 (4:0) durch und setzte sich damit im vorderen Bereich der Tabelle fest. Es war die dritte Partie in Folge, in der der FCE kein Gegentor kassierte, was Keeper Nils Schneider mit einer „brutal starken Abwehr“ erklärte.

Dass die Partie überwiegend in der ersten Hälfte von einem hohen Ederbergländer Niveau überstrahlt wurde, lag an hoher Konzentration und Siegeswillen vom Anpfiff an. Es waren gerade einmal 58 Sekunden gespielt, als Benedikt Schneider in überragender Manier die Gästeabwehr düpierte, Torwart Burghold austanzte und zum 1:0 einschob. Ein Start nach Maß.

Man kann während der gesamten Spielzeit den Gästen nicht vorwerfen, alles versucht zu haben. Doch der FCE lieferte eine bärenstarke Vorstellung. Jedem Ball gingen die Gastgeber nach, gegenseitiges Anfeuern sorgte für eine starke läuferische Leistung. Und sie legten früh nach, Maxim Zichs Drehschuss (15.) landete im Tor – 2:0.

Die Abwehr stand sicher, im Mittelfeld wurde hart gearbeitet – die sogenannten zweiten Bälle landeten meist bei der Heimelf. Und im Spiel nach vorn war der FCE unberechenbar. Kurzum: Die Gastgeber hatten im Battenberger Entenpark alles im Griff. Die Messe war gelesen, als Zich noch vor der Pause mit zwei Treffern (42., 45.) seinen lupenreinen Hattrick vollendete.

„Wir haben das in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht. Die entscheidenden Räume waren dicht, wir haben kluge Bälle erlaufen, die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen und die Nadelstiche gesetzt“, freute sich Trainer Christian Hartmann.

Auch wenn die Mannschaft des Trainergespanns Hartmann/Behle nach der Pause deutlich zurückschaltete, blieben sie Herr der Lage. Erst recht, als nach nur drei gespielten Minuten im zweiten Durchgang Maxim Zich aufs gegnerische Tor zulief und zehn Meter hinter der Mittellinie per Bodycheck von den Beinen geholt wurde. Der Niedernhäuser Mohamed Adou sah dafür Rot, was dem FCE das Geschehen gegen dezimierte Gegner erleichterte.

„Wir wollten natürlich weiter gut spielen. Aber nach der Roten Karte war die Spannung raus“, erklärte Trainer Christian Hartmann die nicht mehr ganz so spektakuläre zweite Halbzeit. Niedernhausen war auch in Unterzahl bemüht, das nachlassende Engagement des FCE mit mutigen Angriffen zu nutzen, und sorgte dafür, dass das Spiel nicht zu einem Debakel wurde.

Beim FCE ging der Blick derweil schon Richtung des nächsten Spieltags. Denn dann steht das Auswärtsspiel beim VfB Marburg an. Dort wird sich zeigen, wie gefestigt das Ederbergländer Team nach dem ordentlichen Start wirklich ist.

Quelle HNA